Bleiben Sie gesund, durch eine gut gewartete Klimaanlage

Wussten Sie, dass Bakterien, Pilze und Mikroorganismen sich im Verdampfer ihrer Klimaanlage ansiedeln können ?
Dieser sitzt direkt unter dem Armaturenbrett und bietet durch seine dunkle, feuchte Atmosphäre einen bevorzugten Platz für die Vermehrung dieser Schädlinge. Durch das Belüftungssystem gelangen die Erreger dann in den Fahrzeuginnenraum. Die Folge davon können Niesen, Husten, tränende Auge oder allergische Reaktionen sein.

Wir bieten Ihnen:
01. Klimaservice - Was wird gemacht?
- Kältemittel absaugen, recyceln und wieder auffüllen
- Sichtprüfung aller Komponenten
- Funktions- und Leistungsprüfung der Klimaanlage
- Druck- bzw. Dichtigkeitsprüfung der Klimaanlage
- Temperaturkontrolle vorher, nachher
- Kontrastmittel (Lecksucher) einfüllen

02. Desinfektion der Klimaanlage
- Desinfektion des Verdampferablaufes
- Zur perfekten Wartung gehört auch der Tausch des Innenraumfilters, Pollenfilters, den es in zwei verschiedenen Ausführungen gibt: Papierfilter oder Aktivkohlefilter

ADAC und Klimaanlagenhersteller empfehlen, alle zwei Jahre eine Klimainspektion durchzuführen. Dadurch wird die Funktion Ihrer Klimaanlage gewährleistet!

03. Mit einer regelmäßigen Überprüfung Ihre Klimaanlage tun Sie auch etwas für die Umwelt:
- Jährlich entweichen bis zu 10% des Kältemittels durch natürliche Verdunstung aus Ihre Klimaanlage. Fehlt eine regelmäßige Wartung, dann kann diese Menge zunehmen (durch Lecks, poröse Schläuche, o.ä.) und die Umwelt zusätzlich belasten. Mit einem Klima - Service wird Ihre Klimaanlage wieder in einen einwandfreien Zustand versetzt.

Pilz- und Bakterienbefall in PKW-Klimaanlagen

In Europa wird heutzutage kaum mehr ein Auto ohne Klimaanlage oder Klimaautomatik ausgeliefert. Egal, ob Kleinwagen, Fahrzeuge der Mittelklasse oder der Oberklasse, Klimaanlagen sind bei vielen Fabrikaten bereits serienmäßig in der Ausstattung enthalten oder zumindest als Sonderzubehör erhältlich. Wer einmal im Sommer bei flimmernden 30°C Außentemperatur in ein mit 22°C wohltemperiertes Auto einsteigen durfte, wird beim nächsten PKW-Kauf nicht mehr darauf verzichten wollen.

Der Luxus angenehmer Temperaturen zu jeder Jahreszeit, birgt jedoch nicht zu unterschätzende Gefahren für die Gesundheit. Leider können von Klimaanlagen aus unerwünschte Mikroorganismen in die Räume gelangen. Die Verdampferoberflächen bieten für lebende Bakterien nahezu perfekte Lebensbedingungen. Ein feuchtwarmes Klima ist für die Vermehrung derartiger Kleinstlebewesen optimal. Aber auch tote Bakterien oder Schimmelpilze, sowie deren Stoffwechsel- und Abbauprodukte bergen Gefahren für die Gesundheit.

In Deutschland ist die Kontrolle und Wartung von Klimaanlagen in Räumen, in denen sich Personen aufhalten obligatorisch. Die VDI-Richtlinie 6022 sieht zum Beispiel vor, dass alle stationären Anlagen in regelmäßigen Abständen Hygienemaßnahmen zu unterziehen sind. So schreibt der Arbeitsschutz als Mindestanforderung vor, dass an Arbeitsplätzen die Zuluft mindestens der Qualtität der Außenluft zu entsprechen hat - eine Tatsache die wahrscheinlich die wenigsten PKW erfüllen würden.

Wenn das Frühjahr beginnt, und die Temperaturen ansteigen , dann ist der Einsatz der Klimaanlagen wieder gefragt. Durch den Luftstrom werden die krankheitserregenden Stoffe los gerissen und in den Innenraum transportiert. Die gesundheitlichen Einschränkungen durch das Einatmen dieser Substanzen reichen nachweislich von Beschwerden wie Schleimhautreizungen, Ermüdung, Kopf-schmerzen bis hin zu Infektionen wie Bronchitis, Allergien oder sonstigen Atemwegserkrankungen. Erschwerend kommt hinzu, dass Klimaanlagen ohne Befeuchter die Luft extrem austrocknen und die Schleimhäute auch ohne Keime stark belasten. Vor allem der Personenkreis mit schwächerem Immunsystem, wie ältere Menschen, Kleinkinder, Säuglinge aber auch allergiegeplagte Personen sind Zielscheibe der Bakterien und Schimmelpilze. Der Einbau eines Pollenfilters reicht hier schon lange nicht mehr aus.
Die Autochemie-Profis verschiedener Hersteller bieten eine zuverlässige und hochwirksame Klimaanlagenreinigung an, die einmal im Jahr durchgeführt werden sollte. Die Behandlung der Verdampferoberfläche mit einer Reinigungsflüssigkeit, die durch Einsatz einer speziellen Sprüh-Sonde auch an unzugängliche Stellen kommt, tötet die schädlichen Keime ab, löst den Bakterienschlamm und spült diesen aus der Klimaanlage heraus. Durch die Bildung eines Schutzfilms auf den gefährdeten Flächen und Lamellen wird ein erneuter Befall extrem hinausgezögert. Um sicher zu sein, sollten Klimaanlagen nur von Fachleuten gewartet und gereinigt werden. Der Endverbraucher sollte darauf achten, dass die Werkstatt nur Markenprodukte verwendet, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Die Reinigung der Klimaanlage durch die Lüftungsschlitze kann ergänzend durchgeführt werden, ersetzt jedoch keinesfalls die professionelle Reinigung durch eine Meisterwerkstatt.

Angenehmer Nebeneffekt einer Reinigung - muffiger Geruch, der nach längerem Stillstand aus der Klimaanlage strömt wird verhindert.

Wartung von Klimaanlagen: Klima-Wandel

Die Klimaanlagen im Auto gehören heute schon zum Standard. Da wundert es, dass sie bei vielen Inspektionen sträflich vernachlässigt werden. Das ist ein Fehler und führt dazu, dass sie irgendwann defekt sind. Ein teurer Spaß. Alle zwei Jahre ist spätestens eine Wartung fällig.

Wer heute ein Fahrzeug kauft, der verzichtet in der Regel nicht mehr auf die Klimaanlage – ganz gleich, ob es sich um einen Neu- oder Gebrauchtwagen handelt. Die Kunden sehen dieses Ausstattungsmerkmal mittlerweile als selbstverständlich an. Das haben auch die Autohersteller erkannt. Immer öfter rüsten sie die Neuwagen bereits ab Werk mit der Air-Condition aus.

Klimaanlage bei vielen Herstellern nicht im Wartungsprogramm

Was jedoch die meisten Autofahrer nicht wissen: Die Anlage sollte regelmässig gewartet werden. Aber genau hier liegt das Problem. Bei vielen Fahrzeugbauern taucht die Klimaanlage nicht in den Inspektionsplänen auf. Die Hersteller halten die Anlagen für geschlossene und somit wartungsfreie Systeme. Es würde reichen, wenn die Vertragshändler lediglich eine Funktions- und Sichtkontrolle durchführen. Ein Irrglaube.

Durch Schläche und systembedingte Leckagen gehen im Jahr bis zu 15 Prozent der Füllmenge verloren. Nach zwei Jahren fehlt somit fast zwei Drittel der wichtigen Flüssigkeit, was zu einer Abnahme der Kühlleistung führen kann und den Verschleiß der Anlage erhöht. Mit dem Kältemittel geht auch das Schmiermittel verloren. Somit steigt die Gefahr eines Kompressor-Schadens. Ein teurer Spaß: Die Reparatur schlägt mit 1000 bis 2000 Euro zu Buche.

Daher ist es wichtig, alle zwei Jahre die Klimaanlage zu überprüfen. Doch nicht alle Markenwerkstätten sind dazu in der Lage, weil sie zum einen nicht das notwendige Werkzeug besitzen und zum anderen es an geschultem Personal fehlt. Darauf sollten Kunden achten. An einer Klimaanlage dürfen nur Mechaniker arbeiten, die auch über einen entsprechenden Sachkundenachweis verfügen.

So gibt es am Markt Fachbetriebe, die diese Inspektionen durchführen können – wie zum Beispiel viele Bosch-Dienste. Es existieren aber auch ausgewiesene Spezialisten auf diesem Gebiet wie die Firma Autoclima Kornweibel in Köln (www.autoklima-koeln.de). Geschäftsführer Axel Holler erklärt, dass die Wartung meist nicht aufwendig sei. Es reiche bei intakten Anlagen aus, das fehlende Kältemittel auszugleichen und das System auf Dichtheit zu prüfen – mehr sei nicht nötig. Der Kunde zahle bei ihm dafür je nach Fahrzeug zwischen 80 und 120 Euro.

Die Fehler bei der Klimaanlagenwartung

In Markenwerkstätten, die Inspektionen an der Klimaanlage durchführen dürfen, kann die Inspektion oftmals das doppelte kosten. Experte Holler nennt die Gründe: „Viele Betriebe tauschen bei der Wartung auch gleich die Trockenpatrone mit aus, die für die Luftentfeuchtung des Systems zuständig ist.“ Doch das sei nicht immer notwendig. „Bei vergleichbaren Bierkühlanlagen hält das Bauteil schließlich bis zu 20 Jahre“, so der Fachmann.

Darüber hinaus sollten Autofahrer beachten: Die Lebensdauer einer Klimaanlage erhöht sich, wenn sie mindestens einmal pro Woche für zehn Minuten in Betrieb ist – das gilt auch im Winter. Dadurch werden alle beweglichen Teile geschmiert und Dichtungen nicht porös.

Quelle: www.auto-motor-und-sport.de